Wenn eine kämpferische Auseinandersetzung in unserem Forum ausgeschrieben wird, dann wird dies in der Regel in einzelnen ‚Duellen‘ geschehen, also dem Zusammentreffen von meist zwei KämpferInnen als Teil eine gesamten Schlacht (es können auch einmal mehr GegnerInnen sein, wenn es zu Unterstützungen kommt).
(Auch wenn bei uns auch mal Frauen kämpfen nutze ich ab jetzt - ohne Gendern - nur die männliche Form.)
Wenn also ein Kampf ausgeschrieben werden soll braucht man vor seinem Post eine Information, ob eine Aktion (Angriff, Verteidigung, Finte, Flucht, …) Erfolg hat oder nicht – sonst wird die Darstellung wenig ‚dynamisch‘ und der Posting-Prozess eher ‚zäh‘.
Man kann ja (oder sollte

) nicht voraussetzen, dass immer aller gelingt.
Also muss ‚das Schicksal her‘. Den Erfolg bestimmen wir hier der Einfachheit halber mit zwei Würfen eines W6 also eines sechsseitigen Würfels, den jeder haben dürfte vom Mensch-ärgere-Dich nicht‘ oder ‚Kniffel‘.
VOR dem Posten würfelt man selbst ein Mal und für den Gegner wird auch gewürfelt (vom Spieler/der Spielerin oder vom Geschichtenschreiber). Es kann auch sein, dass man mehr als einen Wurf für einen Post braucht, z. B. bei mehreren Gegnern oder wenn gleich zwei Aktionen in einem Post ausgeschrieben werden sollen (1 Angriff Figur a und eine Verteidigung Figur a). Für den gleichen Post braucht es dann auch den oder die Würfel für den Gegner (Verteidigung Figur b gegen den Angriff von a und eben der Angriff von b, gegen den a ja schon Verteidigung gewürfelt hat).
Dann weis man beim Posten, wie dieser ‚Schlagabtausch ausgeht und kann ihn ausschreiben ohne immer abbrechen zu müssen beim Posten (s. o. ‚zäh‘

).
Beispiel: Es gibt einen Kampf und Thorbrandt steht im Getümmel Gerfried dem Mattiaker gegenüber.
Vorher wird gewürfelt (W6) für Thorbrandt ‚6‘ für den Angriff und ‚4‘ für die (folgende) Verteidigung. Für Gerfried zeigt der Würfel ‚3‘ für die Verteidigung und ‚5‘ für den (folgenden) Angriff.
Also könnte für Thorbrandt geschrieben werden, dass sein ‚übermächtiger‘ Angriff (6) auf eine zu schwache Abwehr von Gerfried (3) trifft und der Angriff Gerfried ‚böse‘ verletzt (weil die Differenz von 3 Punkten schon ‚ordentlich‘ ist).
Dann folgt der Angriff des Mattiakers (5) der auch erfolgreich ist, weil die Abwehr des Zimmermanns (4) eben weniger ergeben hat. Die Wunde ist aber eher geringfügig (leicht), weil die Differenz zwischen Angriff und Verteidigung eben nur 1 Punkt war.
Bei Gleichstand wäre hätte der Angriff keine nennenswerte Auswirkung.
Überwiegt die Verteidigung den Angriff, so ist dieser abgewehrt/pariert/ausgewichen – je nach Differenz mehr oder weniger ‚heroisch‘.
In der zweiten Runde hätte jetzt Gerfried eine ‚Malus‘ auf seinen Wurf (-2) weil er schwer verletzt ist. Thorbrandt hätte noch keinen Abzug, weil er nur leicht verletzt ist.
(Differenz 3 und mehr zwischen Angriff und Verteidigung = schwere Wunde, Differenz 2 = mittlere Wunde (Abzug -1 auf die nächsten W6), Differenz 1 oder Gleichstand = keine Abzüge)